Westwall Museum Konz
Ein Mahnmal gegen Krieg und Unterdrückung
 

Granastr 25
54329 Konz

Öffnungszeiten:
Das Museum ist von März bis Anfang November
Jeden 2 und 4 Sonntag  von 14 Uhr bis 18 Uhr  geöffnet.
Nächste Öffnungstage : 

Sonntag den 26. September 2021 ab 14 Uhr

Sonntag den 3 Oktober 2021 (Tag der Deutschen Einheit) ab 12 Uhr 


Sonderausstellung 76 Jahre Kriegsende in Konz / Europa




Es gibt während des Jahres mehrere Sonderausstellungen, die Termine für die Sonderausstellungen werden über Facebook und in der Örtlichen Presse bekannt gegeben.
 
Persönliche Termine können auch während der Winterpause vereinbart werden. Bitte Telefonisch Anmelden. Tele.: 0178 88 170 14
 
Wir machen aber darauf aufmerksam,  das im Winter nicht alle Ausstellungstücke im Museum zu sehen sind.


Chronik & Daten des Westwallmuseum Konz Villa Gartenlaube

Die Bunkeranlage in Konz Granastr 25 gehört zu der sogenannten Siegfriedlinie, besser bekannt als Westwall.
Die Siegfriedlinie wurde im Jahre 1935 von dem damaligen Reichskanzler Adolf Hitler in Auftrag gegeben, und diente als Gegenstück zur Französischen Maginot Linie.
Der Westwall begann an der Schweizer Grenze und zog sich über 630 Km entlang des Rheins, Saar, Mosel, über die Eifel bis an die Belgisch / Niederländische Grenze.
Insgesamt wurden über 18.000 Bunker, Stollen und Verteidigungsanlagen gebaut.
Die Villa Gartenlaube wurde im Rahmen des Pionier Programmes 1937 in der Ausbaustufe B1 gebaut (1m Wandstärke und 80cm Betondecke) und war eine Absolute Sonderkonstruktion.
Sie bestand ursprünglich aus 4 Räumen. Gasschleuse, Mannschaftsraum für 5 Soldaten, einem Munitionsraum und einem Aufgesetzten Kampfraum der Anfang 1945 von den Amerikanern unbrauchbar gemacht wurde. (Schartenplatte 5P7 wurde mit der Decke herausgesprengt) 1963 wurde dann der Rest vom Kampfraum entfernt.
Die Bewaffnung des Bunker bestand vermutlich aus einem MG 08 oder einem MG 34 wobei das 08 in den ersten Bunkeranlagen öfters verwendet wurden ist.
In den 50er und Anfang der 60er Jahren wurde die Anlage von den Anwohnern als Holzlager für die damals gebräuchlichen Holzöfen verwendet, da die Häuser später auf Öl umstellten wurde der Bunker verschlossen und geriet mehr oder weniger in Vergessenheit. 
Während dieser Zeit wurde dann auch der Durchgang des Notausgangs mit einer Holzplatte versiegelt und Tannenbäume und Efeu entlang der Bunkermauer gepflanzt. 
In den 70er Jahren kam in das Gebäude vor dem Bunker eine Werkstatt und vor die noch vorhandene Panzertür kam eine schwere Maschine und das blaue Vordach wurde Gebaut.
Durch diese Maschine ließ sich die Panzertür nicht mehr öffnen und Rostete zu.
In den 90er wurde die Maschine entfernt und die Tür, da sie sich nicht mehr öffnen ließ mit Beton versiegelt.
In diesem Zustand befand sich die Anlage bis wir sie 2012 wiederentdeckten. Die von den Anwohnern gepflanzten Bäum waren inzwischen schon 15m Hoch. 
Nach Klärung der Eigentumsverhältnisse, begannen wir uns um einen Kauf der Anlage von der Bundesanstalt für Immobilien zu bemühen. Parallel zu diesen Bemühungen begannen wir mit der Freilegung der Anlage.
Im Mai 2014 begannen wir mit den Baum fäll Arbeiten und der Freilegung der Decke.
Im Juni 2014 wurde uns die Anlage übergeben und wir konnten die Aufräumarbeiten im inneren des Bunkers beginnen, am 12.7.2014 wurde dann der Letzte Eimer mit Dreck aus der Anlage genommen, bis dato wurden 420 KG Müll 1100 KG belastetes Holz 2300 KG Eisen und Stahl und 10,2 Tonnen Schutt aus der Anlage entfernt.
Am 8.5.2015 wurde die Anlage Offizell Eröffnet, seit dem durften wir 6000 Besucher aus aller Welt begrüßen



 

 

Sicherheitskonzept des Westwallmuseum Konz gegen das Corona 19 Virus


1. Die Besucher des Museums müssen sich nicht Anmelden. Personen die sich Anmelden über E Mail Facebook oder Telefonisch werden zu den Angegeben Zeiten bevorzugt .
 Telefon :Sascha Berweiler 01788817014 
E Mail Westwallmuseum-Konz@online.de
2. das Betreten der Anlage ist nur innerhalb einer Führung gestattet.
3. Die Personenanzahl wird auf 8 Besucher pro Führung beschränkt. 
4. Alle Besucher müssen einen Mundschutz tragen.
5. wir werden zwischen Besuchern und Betreibern einen Mindestabstand von 1,5m Einhalten, die wird mit Markierungen auf dem Boden sichtbar gemacht.
6. den Teilnehmer einer Führung ist es untersagen die Ausstellungsstücke anzufassen.
7. es wird durch die Betreiber des Museum eine Station zum Händewaschen und Desinfektion eingerichtet.
8. sollte eine Besuchergruppe früher erscheinen als Telefonisch abgesprochen, wird ein Ausweichraum zur Verfügung gestellt. In der wir eine Sonderausstellung zum Thema 76 Jahre Befreiung / Besetzung von Konz und Luftschutz Zivilisten im Bombenkrieg zeigen. Auch hier wird ein Mindestabstand von 2m auf dem Boden angezeichnet und der Mundschutz ist zu Tragen.
9. in den Ausweichräumen dürfen sich aufhalten:
Sonderausstellung Bodenfunde : 
10 Personen 
Sonderausstellung 76 Jahre Besetzung Konz und Luftschutz 
8 Personen
Im Eingangsbereich (Hof) 
Bis zu 15 Personen, bei einem Abstand von 2m